Übergehend in die kälteren Jahreszeiten erhöht sich potenziell das Risiko, wegen den umschlagenden Wetterbedingungen, in Gefahrensituationen zu geraten. Fallendes Laub, Nässe und Frost können selbst beim bekannten Streckenverlauf zu unübersichtlichen Situationen führen.

Hier ein paar Ratschläge für die Winterzeit:

  1. Beachten Sie die Faustregel „O bis O“. Von Oktober bis Ostern sollten die Winterreifen aufgezogen sein. Die Reifen sollten zudem die erforderliche Profilstärke von mindestens 1,6 mm haben, was auch gesetzlich vorgeschrieben ist. Zudem sollte man keine Reifen verwenden, die länger als sechs Jahre gelagert wurden, da sich die Stoffe im Reifen negativ verändern und ggf. nicht mehr die erwartete Sicherheit gewährleisten.
  2. Auch die Flüssigkeiten sollten für den Winter vorbereitet werden. So sollten Frostschutz in Kühl- und Spritzwasser eingegeben werden. Durch tiefe Temperaturen können bei fehlendem Fristschutzmittel Leitungen bersten oder verstopfen, was wiederum zu einem Defekt am Auto führen kann. Im schlimmsten Fall macht sich ein solcher Defekt erst während einer Fahrt bemerkbar. Dies könnte sogar noch gefährlicher sein.
  3. Auch die Fahrzeuglichter sollten überprüft werden. Insbesondere Fahrern, die vorher nur zu Zeiten gefahren sind, in welchem kein Fahrzeuglicht benötigt wurde, werden jetzt ggf. durch die kürzeren Tage auch zu Zeiten gefahren, in denen es bereits dunkel ist. Sollte dann eins der Lichter nicht funktionieren, ist die eigene Sicht erheblich beeinträchtigt. Andere Autofahrer können Sie zudem nur schwer erkennen.

Das Fahrzeug winterfest zu machen und hierfür die erforderlichen Maßnahmen zu treffen ist nicht nur eine gute Tugend, sondern auch Gesetzgeber vorgegeben. In der Konsequenz können gegen den Fahrer eines unsicheren Fahrzeuges Bußgelder erhoben werden. Zudem kann der Versicherer bei Unfällen Kürzungen der Regulierung veranlassen oder sogar Regressansprüche gegenüber dem Versicherungsnehmer geltend machen, wenn das Fahrzeug nicht über die erforderliche Ausrüstung verfügt (siehe z.B.  § 2 Abs. 3 a StVO) verfügt. An erster Stelle sollte jedoch der Schutz der Verkehrsteilnehmer stehen.

Sollten Sie in einen Unfall geraten sein oder wurde ein Bußgeld gegen Sie erhoben, wenden Sie sich an uns. In Sachen Verkehrsrecht verfügt unsere Kanzlei über besondere Expertisen, die auf das über 40-jährige Bestehen der Kanzlei zurückzuführen sind. Herr Steven Selvanayagam steht Ihnen für alle Themen im Zusammenhang mit dem Verkehrsrecht gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns an und wir kümmern uns um Ihre rechtlichen Belange.