Zu den Festtagen um Weihnachten und Neujahr wird in einer Vielzahl von Haushalten wieder ordentlich ausgeschenkt. Der Genuss von Alkohol gehört zu den Festtagen oft dazu.

Wer Alkohol trinkt oder andere berauschende Mittel zu sich nimmt, sollte jedoch die Hände vom Steuer lassen. Bereits geringste Mengen können die Fahreigenschaft erheblich beeinträchtigen. Zudem haben Vorfälle mit dem Kfz im Zusammenhang mit solchen „Genussmittel“ erhebliche Konsequenzen für den Fahrer:

Hier können Sie sich einen kleinen Überblick über das Strafmaß verschaffen:

Verstoß gegen die 0,5 Promillegrenze, beim 1. Mal: 500 € Bußgeld, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot

Verstoß gegen die 0,5 Promillegrenze, beim 2. Mal, 1.000 € Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

Verstoß gegen die 0,5 Promillegrenze, beim 3. Mal, 1.500 € Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

Gefähr­dung des Verkehrs unter Alkohol­einfluss (bereits ab 0,3 Promille), 3 Punkte,
Ent­ziehung des Führerscheins, Freiheitsstrafe oder Geldstrafe

Alkohol­gehalt im Blut ab 1,1 Promille, 3 Punkte, Ent­ziehung des Führer­scheins, Freiheitsstrafe oder Geldstrafe

Gleiches gilt für das Fahren unter Einfluss anderer berauschender Substanzen:

Verstoß gegen das Drogengesetz im Straßenverkehr, beim 1. Mal, 500 € Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

Verstoß gegen das Drogengesetz im Straßenverkehr, beim 2. Mal, 1.000 € Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

Verstoß gegen das Drogengesetz im Straßenverkehr, beim 3. Mal, 1.500 € Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

Gefähr­dung des Ver­kehrs unter Drogeneinfluss, 3 Punkte, Ent­ziehung des Führerscheins, Freiheitsstrafe oder Geldstrafe

Ist der Führerschein einmal weg, können noch weitere Maßnahmen wie die „MPU“ von Ihnen gefordert werden.

Sollten Sie unter Einfluss von Alkohol oder anderer berauschender Substanzen auch noch einen Verkehrsunfall verursacht haben, könnten Sie zudem Ihren Versicherungsschutz verlieren oder von Ihrer Versicherung für den entstandenen Schaden in Regress genommen werden.

Neben den oben benannten Bußgeldern und Punkten, die man erhalten kann, begeht man regelmäßig auch Straftaten, die gesondert zu behandeln sind.

Sollten Sie Betroffener sein, raten wir Ihnen dringendst einen Rechtsanwalt zu konsultieren.

Das Thema „Alkohol oder Rauschmittel am Steuer“ ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und Verstöße keine „Kavaliersdelikte“. In Sachen Verkehrsrecht verfügt unsere Kanzlei über besondere Expertisen, die auf das über 40 jährige Bestehen der Kanzlei zurückzuführen sind.

Herr Steven Selvanayagam steht Ihnen für alle Themen im Zusammenhang mit dem Verkehrsrecht gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns an und wir kümmern uns um Ihre rechtlichen Belange.

Ihr Anwaltsteam Korzus und Partner!